18.06.2012 – Performance² mit Monika Matschnig und Sabine Hübner

Sabine Hübner startet mit einer ausdruckslosen, abgelesenen und unverständlichen Ansprache den letzten Vortragsabend der Reihe „Frauen im Business 2012 – Von den Besten profitieren“. Ausgerechnet dieser Einstieg zu einem Vortrag namens Performance²? Im Vortragssaal der Süddeutschen Zeitung sitzen zunächst 150 verwunderte Gesichter. Was soll man davon nur halten – was, wenn das den ganzen Abend so weiter geht? Am Ende der Ansprache ist das Publikum sich einig, es gibt Häppchen und einen Umtrunk, aber mehr konnte man aus diesem Durcheinander nicht verstehen. Gleich zu Beginn ein eindrucksvolles Beispiel – so darf man eine Ansprache in keinem Fall halten.
Und das Publikum war sichtlich erleichtert, dass dies nicht der tatsächliche Vortragsstil ist, der in den kommenden 1 ½ Stunden zu erwarteten ist.
Monika Matschnig hat diese Ansprache erneut gehalten, mit vielen anschaulichen Beispielen und einer überzeugenenden Körpersprache. Und für jeden war schließlich ersichtlich, wovon diese Vorstandsansprache tatsächlich handelte.

Der erste Eindruck…
… entsteht nicht, wie viele Glauben, in den ersten 2-3 Sekunden, sondern in unglaublichen 150 Millisekunden. Und dieser Eindruck ist entscheidend. Wirken wir positiv, werden wir automatisch als „kompetent“ eingestuft – wirken wir unsympathisch, braucht es mehrere Gelegenheiten und Argument die vermeidliche „Inkompetenz“ zu revidieren.

150 Damen und wenige Herren zeigen Haltung…
... fester Stand mit beiden Beinen am Boden, Brustbein anheben, Schultern leicht zurück, die Hände einfach links und rechts am Körper herunter fallen lassen. Auch wenn es sich zu Beginn ungewohnt anfühlt – aus Sicht der Körpersprache ist das die optimale Haltung.

Das echte Lächeln…
… die Voraussetzung hierzu ist, dass Sie sich aufrichtig freuen. Die Wangen ziehen sich nach oben, um die Augen entstehen kleine Fältchen und die Augenbrauen senken sich leicht. Auch wenn es gelegentlich schwierig ist wirklich Freude zu empfinden, versuchen Sie immer sich einen Grund für wahre Freude einfallen zu lassen (z.B. Ich lerne einen neuen Menschen kennen).

Wohin mit meinen Händen?
Anhand der vielen Beispiele kann jeder sehr schnell einschätzen, welche Varianten positiv wirken und welche negativ. Keine Gesten hinter dem Rücken, unterhalb der Taille oder mit dem Finger auf jemanden zeigen. „Machen Sie Aufwärtsbewegungen, nehmen Sie die Oberarme vom Körper weg und agieren Sie auf Höhe des Oberkörpers“, so Monika Matschnig.

Zuerst die Geste, dann das Wort…
… und der ganze Vortragssaal beteiligt sich an dieser Übung. Denn Übung macht den Meister.
Das Trainingsobjekt: „Ich sagte nie, er stahl Geld“
Es folgen sechs Wiederholungen des Satzes, jeweils mit einer Geste pro Wort und der entsprechenden Betonung:
-    Fingerzeig auf die eigene Person (Geste) – Pause – Ich (mit Betonung) – sagte nie, er stahl Geld.
-    Ich – Andeutung einer Sprechblase (Geste) – Pause – sagte (mit Betonung) – nie, er stahl Geld.
-    Usw.
Man merkt, dem Publikum sind die Pausen unangenehm, aber eine Geste muss im Raum stehen bevor das gesprochene Wort folgt. So kann man betonen und unterstreichen.

Wie man sich als Person richtig präsentiert und einen guten Eindruck hinterlässt, haben wir von der Körpersprache-Spezialistin gehört. Dem gegenübergestellt wird die Unternehmenspräsentation und der Servicegedanke seitens der Service-Expertin.
So schaffen es Monika Matschnig und Sabine Hübner sich immer wieder den Ball zwischen Körpersprache und Unternehmensservice zuzuspielen und den Abend zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Der Kunde braucht eine Geschichte…
… mit der er ein Unternehmen in Erinnerung behält. Viele Beispiele zeigen, dass dies der Schlüssel zum Serviceerfolg ist:
-    Nespresso entlässt nach dem Einkauf in der Nesspresso-Boutique jeden Kunden mit dem Angebot noch einen Kaffee der Lieblingssorte zu trinken.
-    Air Berlin schenkt Ihnen beim Ausstieg aus dem Flugzeug das wohlbekannte Air Berlin Schokoladenherz – wovon so mancher Mann laut Sabine Hübner nicht genug bekommen kann.
-    Das Autohaus, das Ihren Neuwagen mit einem Tuch verfüllt und im Moment der Enthüllung die Nationalhymne einspielen lässt
Diese Kunden gehen immer mit einer Geschichte nach Hause.

Und auch die TeilnehmerInnen des Abends gehen mit einer Geschichte nach Hause. „Wenn Sie die Schnellste sind, die aufsteht, dann schenken wir Ihnen ein Buchpaket. Grübeln Sie nicht zu lange darüber nach, was Sie wohl tun müssen, wenn Sie zur Übergabe auf die Bühne gerufen werden. Seien Sie einfach spontan…“, fordern die beiden Referentinnen.

Wir bedanken uns für den tollen Vortragsabend, bei unseren Teilnehmerinnen und den Sponsoren für die tolle Zusammenarbeit.




Ihr Team von Unternehmen Erfolg.

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Redaktion Unternehmen Erfolg (BH) &


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21. Mai 2012 – „UQ - Unternehmerintelligenz“ mit Simone Stargardt

Im Handelsblatt titelte vor einiger Zeit die Schlagzeile: „Gibt es den guten Unternehmer“. Und das führte Simone Stargardt – die Unternehmerin aus Leidenschaft – direkt zum Kern Ihres Vortrages. Was sind die 7 Stärken eines erfolgreichen Unternehmens? Gemeinsam mit Ihrem Mann hat Sie sich auf die Suche nach diesen Kriterien gemacht und schließlich auch gefunden. Im wahren Leben! Der Titel Ihres neuen Buches verdeutlich wie Simone Stargardt Ihren Unternehmenserfolg durchsetzt und sich persönlich präsentiert. Hart & Herzlich.

Das war das Thema.

Der Kreislauf der 7 Faktoren eines erfolgreichen Unternehmers ist gleich zu Beginn schnell geklärt:

WOLLEN – FOKUSSIEREN – WEGGEFÄHRTEN FINDEN – MUTIG SEIN – WERTE LEBEN – SICHTBAR MACHEN – FUNKTIONIEREN

Marcel Remus WOLLTE Unbedingt Immobilienmakler für Luxusobjekte auf Mallorca werden. Trotz seines Alters und der Wirtschaftskrise. Heute gehört er zu den wichtigsten Maklern der Insel.
Dass „86% der Deutschen mit Ihrem Status quo im beruflichen nicht zufrieden sind“ ist erschreckend. Machen Sie was Sie WOLLEN und sind Sie bereit zu verzichten, für das was Sie wirklich WOLLEN? Walter Mischels „Marshmellow-Studie“ (http://www.youtube.com/watch?v=6EjJsPylEOY) zeigte bereits, dass Kinder die warten können, auch im späteren Leben erfolgreicher sind.

Nur „13% der Unternehmen haben eine stimmige strategische Ausrichtung“ und „64% der Manager leiden unter widersprüchlichen Prioritäten“. Die große Gefahr die daraus resultiert: Das Angebot eines Gemischtwarenladens. Befolgen Sie daher die 3 Wege des FOKUSIERENS: Spezialisierung (wenige Produkte für die breite Masse), fokussierte Marktbearbeitung (viele Produkte für eine bestimmte Zielgruppe) oder setzten Sie auf den Zusatznutzen wie bei „Kiki de Montparnasse“.

Thomas Gutberlet ist Vorstands Vorsitzender des Unternehmens Tegut und sagt, dass die guten WEGGEFÄHRTEN ganz von alleine kommen, wenn man sich erst einmal das gute Image aufgebaut hat. Denn welcher engagierte Arbeitnehmer möchte nicht bei „den Besten“ der Branche mitarbeiten?
Simone Stargardt: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, die Dich umgeben“ und demonstriert die Bedeutung während Sie auf einen Stuhl steigt.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in dieser Phase in einem mehrstufigen Auswahlprozess. Man braucht Mitarbeiter mit der richtigen Einstellung und nicht zwingendermaßen diejenigen, mit den besten Fachkenntnissen. Qualifizieren Sie Ihr Personal ständig weiter und geben Sie regelmäßiges Feedback.“

Klaus Kobjoll war MUTIG, als er sein Tagungshotel – das ausschließlich für Tagungen genutzt wird – vor den Toren Nürnbergs eröffnete – in einer kritischen geografischen Lage und zu einer Zeit in der die Tagungsbranche noch vollkommen unausgereift war. Heute zählt sein Haus zu den erfolgreichsten Tagungsstätten Deutschlands.
Es stellt sich allerdings die Frage: Wann wird aus Mut Dummheit? Simone Stargardt sagt ganz klar: „Sobald man nicht mehr fähig ist etwas zu tun, hilft der ganze Mut nichts und dann wird es gefährlich.“
Trotzdem rät Sie zu den altbewährten Methoden, wie z. B. der „SWOT – Anlayse“. Nur wer seine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken am Markt kennt, kann in die richtige Richtung schwimmen.
Und wer hätten bei der Gründungsidee von IKEA gedacht, dass der Kunde irgendwann einmal seine Schränke selbst nach Hause fährt und dort auch noch persönlich aufbaut?
Die richtig erfolgreichen Unternehmen sind wohl immer neuartig und MUTIG!

Den erotischen Lambertz-Kalender hat jeder schon einmal gesehen. Ein hochexklusives Produkt, das nur ausgewählte Kunden erhalten.
Doch was steckt eigentlich hinter diesem Unternehmen – ein traditionelles Familienunternehmen, das Gebäck, Printen, Lebkuchen und Dominos verkauft?
Dieses Unternehmen schafft es, die traditionellen WERTE zu wahren, die Mitarbeiter zu führen und trotzdem mit der Zeit zu gehen.
Als Unternehmer benötigen Sie konkrete WERTE, welche auch innerhalb der Organisation gelebt werden müssen, sie müssen zu Ihrem Kunden passen und ihm Nutzen stiften.

„Stell Dir vor, du bist gut, sehr gut und keiner weiß es!“ Und gerade Frauen haben das Problem, gerne das fleißige Bienchen zu spielen und am Ende die Lorbeeren, beispielsweise nach einer Präsentation, dem Kollegen zu überlassen.
Sicherlich ist eine “Fake it until you make it“-Strategie, wie im vorgeführten Video, nicht die richtige Strategie, aber wenn Sie gute Qualität und Leistung erbringen, dann müssen Sie diese auch SICHTBAR MACHEN.

„Ohne mich FUNKTIONIERT gar nichts und ich muss doch noch die Welt retten…“ – Simone Stargardt weiß, dass der optimale Zustand sein sollte, mehr oder weniger überflüssig zu sein. Doch wer hat nicht gerne das Gefühl im eigenen Unternehmen unbedingt gebraucht zu werden? Sie gesteht, auch ihr gelingt das noch nicht vollständig.

Und so schließt sich der Kreislauf der sieben Stärken des erfolgreichen Unternehmers.

Die Referentin.

Simone Stargardt wurde 1979 in Landshut geboren. Die studierte Diplom-Betriebswirtin (BA) verknüpfte schon während ihres Studiums die Theorie mit der Praxis. Während ihres dualen Hochschulstudiums in Heidenheim in Kooperation mit dem führenden deutschen Discounter, lernte sie die Regeln des Handels von der Pike auf. Schon früh wurde sie in der Mitarbeiterführung und als Unternehmerin im Unternehmen gefordert und gefördert. Bereits mit 23 Jahren schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab und übernahm Verantwortung in leitender Position.

Zwei Jahre später folgte sie ihrer Leidenschaft, Menschen zu begeistern und mit neuen Ideen noch erfolgreicher zu machen, und wurde Unternehmerin in eigener Sache. Als Trainerin und Beraterin betreute sie von nun an eine Vielzahl kleinerer Unternehmen und sammelte erste Erfahrungen als Referentin und Rednerin. Parallel dazu übernahm sie als eine der jüngsten Referentinnen eine Honorardozentenstelle an der Dualen Hochschule Stuttgart. Unter anderem hielt sie Vorlesungen für Handelsbetriebslehre, Personalmanagement und Standortpolitik. 2005 baute sie gemeinsam mit ihrem Mann ihre unternehmerischen Aktivitäten weiter aus und positionierte die private Akademie »carriere & more« als innovativsten Bildungsträger in der Region Stuttgart, die sie seitdem mit großem Erfolg leitet. Neben der Tätigkeit in ihrer Akademie zählt sie große Discounter, Energieversorger und Unternehmen der Druckindustrie zu ihren Kunden. Als Expertin für UQ – Unternehmerintelligenz ist sie eine gefragte Rednerin zum Thema »Mitarbeiterführung und modernes Personalmanagement«.

Alle Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer der Mediathek...

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30. April 2012 – „Die Macht der Stimme“ mit Ingrid Amon

Mit der Macht ihrer Stimme, startet die profilierteste Stimm-Trainerin Österreichs, Ingrid Amon, ihren Vortrag von Null auf Hundert im Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung in München. Mit ihrem österreichischem Charme, viel Humor, Beispielen und jeder Menge Tipps gelang es Ingrid Amon die Teilnehmerinnen dieser Veranstaltung aktiv in ihren Vortrag einzubinden, bis zum Schluss ein kollektives Brummen, Bellen, Schnauben und Hecheln… den Vortragsraum füllte.

Das war das Thema.

"Meine Damen, stellen Sie sich folgende Szene vor: Eine junge hübsche Dame im Chanel-Kostüm, Haare frisch frisiert, dezentes Make-Up... und dann spricht sie zu ihnen - mit piepsiger hoher Stimme! Grauenhaft! Der erste positive Eindruck ist hin."

Stimme, Körpersprache und die Präsenz sind die Erfolgsfaktoren. 2-3 Sekunden schaut man sein Gegenüber an, 12 Sekunden hört man ihm zu, dann erfolgt die Beurteilung. Problematisch, wenn Stimme und Aussehen nicht übereinstimmen.
Tiefe und warme Stimmen wirken kompetent und glaubwürdig. Hohe, leise und piepsige Stimmen hingegen bedienen das Kleinkind-Schema. Sie wirken unsicher und nicht durchsetzungsfähig und werden nicht mit einer Businessfrau assoziiert.

Nicht was wir sagen, sondern wie wir es sagen, ist von Bedeutung. Die Stimme beeinflusst unser Gegenüber, sie überträgt Stimmungen positive wie negative. "Wenn Sie Ihren Stammkunden morgens anrufen, erkennen Sie an seinem ‚guten Morgen‘, ob der Morgen wirklich gut ist oder nicht – "... der Ton macht die Musik."

Schnelle Sprechweise, ständiges Räuspern, betont langsames Sprechen, Einsatz von Füllwörtern wie "äh", „ehm“ –  was kann man alles falsch machen, um in wenigen Sekunden vom Zuhörer als verklemmt, aufgeregt, lahme Ente, langweilig, ohne Pfeffer... beurteilt zu werden. Und dies nur aufgrund der Stimme! Nach Studien des Soziologen Albert Mehrabian wird das eigene Empfinden zu "Mögen/Ablehnen" seines Gegenübers gemäß der sogenannten 7-38-55-Regel in Bezug auf die Komponenten Inhalt, stimmlichem oder mimischem Ausdruck bestimmt –  zu 7 % durch den sprachlichen Inhalt, zu 38 % durch den stimmlichen und zu 55 % durch den mimischen Ausdruck.
Die menschliche Stimme übt einen Schlüsselreiz auf andere aus und beeinflusst andere emotional als auch körperlich. Der Zuhörer reagiert auf die Sprechweise seines Gegenübers, er lebt und leidet mit.

"Aber", so Amon, "das alles kann man ändern, durch Training. Angenehm im Ton, sauber in der Aussprache, melodisch in der Stimmführung, abwechslungsreich in der Lautstärke, rhythmisch durch gekonnte Pausen, spannend durch klare Betonung, überzeugend durch Stimmfestigkeit, mühelos verständlich durch Dialektfreiheit. Servieren Sie Ihren exzellenten Rotwein (=Inhalt) nicht im Zahnputzbecher sondern im funkelnden Kristallglas."

Regelmäßiges Stimmtraining zeigt schnell Nutzen: sich Gehör verschaffen, Inhalte besser vermitteln, selbstsicher und sympathisch auftreten, Konflikte besser bewältigen, die Visitenkarte des Unternehmens sein - am Telefon und im Kundenkontakt. "Wenn man die Stimme entwickelt, entwickelt man auch die Persönlichkeit."


Am Ende ging Ingrid Amon auf die Praxis ein und klärte ihre Zuhörer über Stimmbänder, Zwerchfell, Lippen, Lungenvolumina, Sprechtechniken und Artikulationsübungen auf. "Trainieren Sie Ihre Stimme, laut, zu Hause! Summen Sie, brummen Sie wie ein Motorrad, imitieren Sie Tierstimmen, lassen Sie Ihre Zunge kreisen, machen Sie ein Fischmäulchen, hecheln Sie... " und 150 Businessfrauen brummen wie eine Harley Davidson, formen ihre Lippen zu Fischmäulchen - kollektives Grimmassen-Schneiden - ein erheiternder Anblick! Mit tosendem Beifall wurde nach einer 15-minütigen Verlängerung schließlich Ingrid Amon verabschiedet.

Die Referentin.
Ingrid Amon, geboren 1960 in Dornbirn (Österreich) begann ihre Medienkarriere im Alter von 18 Jahren als freie Mitarbeiterin beim Österreichischen Rundfunk. Daneben absolvierte die TOP-Referentin die Pädagogische Akademie für Deutsch und Geschichte, sowie eine Sprech- und Schauspielausbildung. Mehr als 20 Jahre war sie ab damals als Sprecherin, Moderatorin und Hörfunkjournalistin tätig.

Unter anderem präsentierte sie die beliebten Fernseh-Sendungen „WIR-Frauen“ und „Land und Leute“. Neben der absoluten Perfektion ihrer eigenen Sprechweise lagen ihr die Begeisterung und die Motivation anderer Menschen für die "Stimme" stets am Herzen. Ingrid Amon erwarb umfangreiches Wissen im Bereich Stimmcoaching und -training, im Speziellen in Phonetik, Atem- und Stimmbildung, Präsentationstechnik, Körpersprache, atemrhythmisch angepasster Phonation, Moderation, klassischer Rhetorik, Lachyoga und zeitgemäßem Infotainment.

Seit 1980 gibt Ingrid Amon ihr Wissen in mitreißenden Vorträgen und als Expertin für Sprechtechnik und Präsentation in Einzelcoachings und Seminaren weiter. Ihre Spezialisierung auf interaktive Vorträge und Trainings mit Großgruppen brachte ihr 2008 eine Auszeichnung mit dem Excellence Award.
Weitere Infos finden Sie auf der Website von Ingrid Amon.


Das Buch zum Vortrag:



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2. April 2012 – „Selbst ist die Frau – ich nehm` die Zukunft in die Hand.“ mit Andrea Joost

Am 2. April 2012 begeisterte Andrea Joost mit ihrem Vortrag "Selbst ist die Frau - ich nehm‘ die Zukunft in die Hand!“ rund 100 Teilnehmerinnen im Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung.

Das war das Thema.


Frauen kaufen Schuhe, Männer denken über die finanzielle Zukunft nach. Von wegen! Früher war der Mann die Altersvorsorge der Frau - heute wollen und müssen sich Frauen zunehmend selbst um ihre Zukunftssicherung kümmern. Frauen haben im Durchschnitt eine höhere Lebenserwartung als Männer, jedoch sind ihre Erwerbsbiographien durch Babypausen oder Zeiten der Familienpflege oftmals unterbrochen bzw. wechselhaft. Und – Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen. Wer finanziell auf eigenen Beinen stehen will und auch als Rentnerin sorgenfrei leben möchte, sollte schon frühzeitig an morgen denken. 90-70-80 … das sind die Erfolgsmaße der Frau in der deutschen Wirtschaft:

  • SIE bestimmt bis zu 90 % die Wahl der Bankverbindung
  • SIE verwaltet über 70 % der Haushaltsbudgets
  • SIE trifft 80 % der Konsumentscheidungen

Der Mann als alleiniger Finanzmanager und Versorger ist ein Auslaufmodell. Frauen wollen und müssen sich heute zunehmend mit ihrer finanziellen Zukunft beschäftigen.

Wie Männer und Frauen Geld sehen, kann unterschiedlicher nicht sein: Während es für die Männer Macht bedeutet und das eigene Ego stärkt, sehen Frau Geld stellvertretend für Freiheit und Mittel zum Zweck (Ausbildung der Kinder, Altersvorsorge, …). 37 % der Frauen leben nach dem Motto: „Nicht prassen, sondern sparen“ – jedoch fast 60 % der Frauen kümmern sich nicht um Ihre Zukunftssicherung.
Leicht gemacht wird es Ihnen als Anlegerin vielfach nicht – sind Sprache und Angebote der Finanzwelt doch oft sehr männlich geprägt. Die Folge: Aus Sorge, über den Tisch gezogen zu werden, sind viele Frauen unsicher und verhalten sich zunächst einmal zurückhaltend und trauen sich meist nicht ihre Ansprüche nachhaltig durchzusetzen.

Anhand verschiedener Beispiele und konkreter Tipps für ihren Wohlruhestand, erfuhren die Teilnehmerinnen, wie man sich auf den Weg der eigenen Vorsorge macht. Dabei benötigen Frauen keine „eigenen“ Finanzprodukte, sondern eine für jede Lebensphase optimale Anlagestrategie mit den dazu passenden Produkten und den richtigen Berater, der, nicht nur Fragen beantwortet, sondern auch stellt und sich für Frau Zeit nimmt.


Der spannende Vortrag – gut verdaulich und mit einem nötigen Quäntchen Humor – endete mit der Aufforderung der Umsetzung nach der Formel: „E-R-F-O-L-G“: E(igeninitiative ergreifen) – R(ichtung vor Augen haben) – F(lexibilität in der Anlageform wählen) – O(rdnung in die Finanzdinge bringen) – L(oslegen) – G(ießen: mindestens 10 % des Nettoeinkommens).
Anschließend wurde in der Caféteria der Süddeutschen Zeitung noch lange diskutiert und fachgesimpelt.
Der nächste Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Frauen im Business“ findet am 30. April statt. Dann wird Ingrid Amon in ihrem Vortrag „Die Macht der Stimme“ zeigen, wie die eigene Stimme zum Erfolgsfaktor wird.



Die Referentin.


Ihre berufliche Laufbahn begann Andrea Joost 1994 bei der Commerzbank in Nürnberg. Nach der Ausbildung und dem Studium zur Diplom-Betriebswirtin (BA) führte sie ihr Weg nach Mannheim, wo sie zunächst die Betreuung von Privatkunden übernahm. Als Individualkundenbetreuerin war sie anschließend für die ganzheitliche Beratung von vermögenden Privat- und Geschäftskunden verantwortlich.
Es folgten mehr als zehn Jahre bei einer der größten deutschen Investmentgesellschaften: Als Vertriebsdirektorin setzte Andrea Joost ihren Fokus auf die Themen Fondsanlage und Vermögensmanagement mit Investmentfonds. Neben der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Kundenveranstaltungen  -insbesondere rund um die weibliche Geldanlage-  gehörten Beraterschulungen und vertriebsorientierte Projekte zu den Schwerpunkten ihrer Tätigkeit. Heute gibt Sie Ihr Wissen als freiberufliche Trainerin weiter. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Andrea Joost. 

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27.02.2012 - „Frauen im Business – Von den Besten profitieren“ - „Warum fällt das Schaf vom Baum?“ mit Christiane Stenger

Die Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger, 24, war die Rednerin des gestrigen Abends im Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung.
Sie zählt zu den klügsten Köpfen Deutschlands – mit 16 Jahren Abitur, mehrfache (Junioren-) Weltmeisterin im Gedächtnissport, Veröffentlichung diverser Bücher und Lern-Spiele, Fernseh-Auftritte bei „stern TV“ und der „Grips-Show“ mit Günther Jauch, Studium der Politologie … diese Frau machte neugierig und lockte am 27. Februar auch viele Männer in die Frauen-Vortragsreihe „Frauen im Business“.
 

Das war das Thema.

 
Verknüpfen von Zahlen mit Bildern und das Erfinden von einprägsamen Geschichten, wie die mit dem betrunkenen Bären, sind zwei ihrer Lernmethoden.
Sie merkt sich spielend die kompliziertesten Zahlen und ruft in wenigen Sekunden 20 verschiedene Wörter, die ihr das Publikum zuruft, aus ihrem Gedächtnis ab.
Bei Mathematikformeln denkt sie an Tiere und verpackt sie in ungewöhnliche Geschichten, wie z.B. bei der „Mitternachtsformel:

»X ist ein Karussell mit 2 Gondeln, das „-b“ ist ein Bär, der rückwärts läuft. Er beginnt vorwärts und rückwärts zu taumeln („+-) und stürzt über eine Wurzel. Danach sieht er alles doppelt („b²) – ihm wird übel und muss sich übergeben („ – “ ) und erbricht vier Ananas und Zitrusfrüchte („4 ac“). Dann teilt er diese Masse („Bruchstrich“) und findet noch einmal zwei Ananas („2a“) – ist doch ganz einfach, oder?« »Das ist eine der Möglichkeiten, sich schnell selbst komplizierte und abstrakte Zusammenhänge zu merken und das kann jeder«, meinte die Weltmeisterin.

Für jede Zahl hat sie ein Bild im Kopf - die Null ist ein Ei, die Vier ein Schaf, eine Sechs steht für einen Würfel. Vokabeln verknüpft sie mit einer deutschen Bedeutung. Beim Wort „Cubare“ (lat. liegen) denkt sie daran an „wie sie auf Kuba am Strand liegt“; „morose (engl. mürrisch) verknüpft sie mit einer Rose, die im Moor steht und mürrisch ist, dass sie nicht bei den anderen stehen darf. Mit der Methode kann man sich z.B. ganz leicht Pin-Codes merken - übrigens: hinter dem Bild „Ein Schaf fällt vom Baum“, steht die Codierung der Zahl 93 68.

Danach zeigt sie mit der „Körper-Routenmethode“ wie Begriffe, die man sich merken will, mit den einzelnen Körperteilen (Fuß, Knie, Hosentasche, Rücken, Bauch, Brust, Schulter, Hals, Gesicht, Haare) verknüpft werden - und die hat man ja immer dabei. Ähnlich funktioniert die „Raum-Routenmethode“.
»Um sich zu erinnern, muss man kein geistiger Überflieger sein«, erklärt Stenger. Es bedarf nur Interesse und Kreativität, Begriffe mit Außergewöhnlichem zu verknüpfen. Je mehr und je weiter verzweigt Wissen gespeichert ist, desto einfacher ist es, dieses abzurufen - die Speicherkapazität unseres Gehirns ist unendlich.

Nach 75 Minuten Gedächtnistraining können die Zuschauer im Sekundentakt 20 Begriffe nicht nur nacheinander aus ihren Gedächtnissen, sondern auch konkret auf Aufforderung „Körperteil Nr. 5“ abrufen – tosender Beifall war das „Dankeschön“ für diesen lehrreichen und kurzweiligen Abend mit einer sehr bodenständigen erfrischenden jungen Rednerin.



Das Skript finden Sie zum Download hier.

Waren Sie mit dabei? Wir freuen uns über Ihr Feedback…

Die nächsten Termine und Informationen zu der After-Work-Vortragsreihe „Frauen im Business“ finden Sie hier.


Die Referentin.

Christiane Stenger, geboren 1987 in München, ist mehrfache Jugendweltmeisterin im Gedächtnistraining. Mit zehn Jahren begann sie, ihre Denk- und Merkfähigkeit zu trainieren und entdeckte schnell, dass sie sich damit nicht nur ellenlange Zahlen merken konnte, sondern vor allem in Schule und Alltag davon profitierte. Sie erreichte mit 16 Jahren ihr Abitur, obwohl sie selbst von sich behauptet, eigentlich total faul zu sein. Sie veröffentlichte zwischen 2004 bis 2009 diverse Bücher und Lern-Spiele, begeisterte in Fernseh-Auftritten bei „stern TV“ und der „Grips-Show“ mit Günther Jauch, und war u.a. Werbefigur für namhafte Konzerne wie Nintendo und Dextro Energy. Sie studierte Politikwissenschaften in München verbunden mit Auslandsaufenthalten in Venedig und Washington und begann vor einiger Zeit eine Musical-Ausbildung.

Mit dem von ihr konzipierten „Keep in mind“- Gedächtnistraining gibt Christiane Stenger ihr Wissen in Seminaren an Schüler, Studenten, Manager und Unternehmen weiter.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Christiane Stenger.

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13.02.2012 - „Frauen im Business – Von den Besten profitieren“ - „Was bin ich? Was kann ich? Was will ich?“ mit Jasmin Biermann

Am 13. Februar 2012 begeisterte Jasmin Biermann mit ihrem Vortrag "Was bin ich? Was kann ich? Was will ich?" 150 Frauen und zwei Männer beim 2. Vortrag in der Veranstaltungsreihe von Unternehmen Erfolg und der Süddeutschen Zeitung „Frauen im Business“. Die eigenen Talente erkennen, Fähigkeiten stärken und den „idealen“ eigenen Weg aufspüren, waren die Ziele von Jasmin Biermanns Vortrag.






Das war das Thema.


"Was sind Ihre Fähigkeiten, Kompetenzen, wer ist Ihr „Ich“ – Kennen Sie Ihren Selbstwert, Wissen Sie wer Sie sind?“, so begann der Vortrag von Jasmin Biermann. Mit Hilfe der Methapher „Garten“ stellte sie die „Marke Ich“ dar. Ein Garten mit einem Baum im Zentrum, Symbol für die eigene Mitte, und Beeten mit Pflanzen auf der Sonnen- und Schattenseite. Ziel ist es ein langfristiges Modell zu entwickeln (einen Garten), mit einer Vielzahl von Pflanzen wie Neigungen, Antreiber, Talenten, Interessen und Stärken und diese auf der Sonnenseite des „Gartens“ zu platzieren, zu hegen und zu stärken, aber auch ggf. neue anzupflanzen.

"Mit der Frage „Wer bin ich?“ werden vor allem die Motive, Antreiber und Beweggründe analysiert, Dinge die uns wichtig sind, Spaß machen.“ Motive sind laut Jasmin Biermann Wegweiser, Orientierungsgeber und Antreiber. Erst wenn der Mensch nach seinen individuellen Motivausprägungen lebt, ist er glücklich und zufrieden. „Was kann ich?“ Sich bewusst machen, welche Fähigkeiten, Kompetenzen, Talente und Wissen wir haben, und welche davon ergänzt, verbessert oder korrigiert werden können. „Was will ich?“ Ziele an den eigenen Wünschen orientieren und darauf achten, dass sie im Einklang mit unserem „Wollen“ stehen. Fragen Sie sich: „Wo will ich hin? Wie viel Zeit benötige ich? Verfüge ich über die richtigen Kompetenzen? Ist das Ziel realistisch?“ Dann wird aus der Vision ein anfassbares und erreichbares Ziel, an dessen Erreichung man arbeiten kann, war das Credo von Jasmin Biermann. Der spannende Vortrag endete mit der Aufforderung an die Zuhörerinnen, als „Beschleuniger“ für das Finden des eigenen idealen Weges seine Ziele schriftlich zu formulieren.

Anschließend wurde in der Cafeteria im Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung noch lange diskutiert und Visitenkarten getauscht. Die Verlosung von drei Jahresmitgliedschaften, gesponsert vom Vortragspartner „Body & Soul“, löste wahre Begeisterungssprünge aus.
Der nächste Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Frauen im Business“ findet bereits am 27. Februar statt. Dann wird Christiane Stenger zeigen, wie man seinem Gedächtnis auf die Sprünge hilft mit ihrem Vortrag „Warum fällt das Schaf vom Baum?“

Die Referentin.
 
Jasmin Biermann, 1978 in Donaueschingen geboren, arbeitete bereits während ihres Studiums als Trainerin und Referentin bei diversen Bildungseinrichtungen und sammelte praktische Erfahrungen im Bank und Finanzdienstleistungswesen, sowie in der Organisationsentwicklung in einem Industriekonzern und war Geschäftsleiterin einer Baumarktkette. Im Jahre 2004 verwirklichte sie sich ihren Traum der Selbstständigkeit und führt heute ein kleines Unternehmen (biema- Bildungsmanagement Biermann) in Donaueschingen und berät und unterstützt mit ihrem Team Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen im Bereich der Personalentwicklung.

Neben den kurzweiligen Vorträgen bietet sie mit ihrem Team individuelle und klassische Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen der personalberaterischen Kompetenzen an. Jasmin Biermann ist Mitglied des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct) e. V. sowie des Trainertreffens Deutschland. Ihr Unternehmen ist nach ISO und AZWV von der CERTQUA zertifiziert und anerkannt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Jasmin Biermann.

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Zwei Stimmen zum Abend bei der Süddeutschen Zeitung:

"Motivierend, inspirierend, klar, verständlich... Volltreffer! Habe gleich alle Tipps umgesetzt. Danke, war eine tolle Veranstaltung. FG"

"Frau Biermann hat einen sehr motivierenden, interessanten und mitreissenden Vortrag gehalten. Großes Lob!!"

Aber überzeugen Sie sich doch am Besten selbst.

Viel Spaß Ihr Team von Unternehmen Erfolg
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23.01.2012 - „Frauen im Business – Von den Besten profitieren“ - „Think Gender!“ mit Nicola Fritze

Die Unternehmen Erfolg After-Work-Vortragsreihe „Von den Besten profitieren – Frauen im Business“ in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung, startete am Montag, 23.1.2012 mit dem ersten Vortrag von Nicola Fritze. Weitere sechs Vortragsabende finden jeweils montags im Abstand von drei bis vier Wochen zwischen Februar und Juni im Verlagsgebäude der Süddeutschen Zeitung statt.

Mit 350 angemeldeten Business-Frauen und mehr als 100 spontanen Besucherinnen an der Abendkasse war die Startveranstaltung ein fulminanter Erfolg. Gutgelaunte, gespannte, interessierte Frauen und einige mutige Männer stürmten im wahrsten Sinne des Wortes das Foyer der Süddeutschen Zeitung - und das trotz widriger Wetterverhältnisse!

Nach eineinhalb Stunden Vortrag und anschließendem „Get Together“ in der Cafeteria der Süddeutschen Zeitung zum Kennenlernen, Networken und mit bester Laune, schloss der erste Vortragsabend nach der Verlosung von 3 x 2 Eintrittskarten für die kommenden Veranstaltungen um 23 Uhr mit den letzten Teilnehmern.

Das war das Thema.

In einem mitreißenden Vortrag vermittelte Nicola Fritze auf unterhaltsame Weise, was den Unterschied zwischen Mann und Frau ausmacht.

Gleich zu Beginn des Vortrags stellte Sie die Frage: „Was ist typisch Frau?“ Die Antworten der Teilnehmer ließen nicht lange auf sich warten: „Shoppen gehen, lange telefonieren, Schuhtick…“. „Und was ist typisch Mann?“ lautete die nächste Frage, auf die wie aus der Pistole geschossen Antworten folgten wie: „Können nicht zuhören, können nicht mehrere Dinge gleichzeitig tun, gehen nicht gerne einkaufen.....“

Warum sind Männer anders als Frauen? Gibt es genetische Unterschiede oder liegt es eher an einer unterschiedlichen Erziehung?

Frau Fritze berichtete über die soziologische Theorie, nach der eine genetisch bedingte Veranlagung existieren muss, außerhalb sonstiger gesellschaftlicher Prägungen und biologischen Theorien, dass das männliche Gehirn größer ist und deswegen vorausgesetzt wurde, Männer seien schlauer als Frauen. Dazu schilderte sie einen Versuch, in dem ein kleines Mädchen Autos und ein kleiner Junge einen Puppenwagen zum Spielen bekamen. Nach kurzer Zeit stellte das Mädchen fest: „Das Auto ist krank" und schaukelte es in ihren Armen hin und her. Dagegen befüllte der Junge den Puppenwagen mit Sand und nutzte ihn als Bagger. Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass eine genetisch bedingte Veranlagung existieren muss. Hinsichtlich der 2. Theorie, der biologischen, steht fest, dass das weibliche Gehirn im Schnitt 11 % kleiner ist als das des Mannes. Aber! Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Frauen genauso schlau sind wie Männer. Frauen haben zwar in der Tat, was das Volumen betrifft, ein kleineres Gehirn, jedoch eine größere Anzahl an Synapsen.

Unterhaltsam und immer mit einem Augenzwinkern vermittelte Nicola Fritze weitere wissenschaftliche Erkenntnisse, räumte mit dem einen oder anderen Klischee auf, und erklärte, warum Männer Shoppen als Stress empfinden und Frauen und Männer zwar den gleichen Wortanteil besitzen, aber dessen Anwendung und Wirkung tatsächlich unterschiedlich ausfällt. Frauen reden abends zu Hause, Männer im Job und in der Öffentlichkeit. Nicola Fritze verstand es charmant und eloquent, komplizierte Dinge anschaulich zu vereinfachen und band das Publikum aktiv in den Vortrag ein. Dies geschah stets ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern war stets begleitet von einem humor- und respektvollen Augenzwinkern über die Unterschiede, die die Beziehung zwischen den Geschlechtern so spannend macht. Die Teilnehmerinnen und auch die vereinzelten männlichen Besucher waren begeistert und erstaunt, wie schnell die eineinhalb Stunden verflogen sind.

Nach dem Vortrag war vor dem Vortrag: Anschließend trafen sich mehr als 300 Frauen in der Cafeteria des Verlagsgebäudes der Süddeutschen Zeitung: Nicola Fritze stellte sich mit Freude den vielen Fragen, signierte Bücher und gemeinsam wurden weitere eineinhalb Stunden in entspannter Atmosphäre diskutiert, fachgesimpelt, Visitenkarten ausgetauscht und die letzten Teilnehmerinnen um 23 Uhr in der Tiefgarage verabschiedet. Wer nicht dabei sein konnte, hat wirklich viel verpasst, darf sich aber auf die kommenden sechs Vorträge mit ebenso tollen und sympathischen Referentinnen und Teilnehmern freuen. In diesem Sinne, bis zum 13. Februar, wenn es heißt: Erfolg erlaubt!

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Die Referentin.

Nicola Fritze, Rednerin, Trainerin und Coach, ist seit 2001 als Rednerin und Trainerin selbständig tätig und Mitglied bei den TOP 100 Excellent Speakers in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, der German Speaker Association und Mitglied im Deutschen Rednerlexikon.

Seit 2006 gehört Nicola Fritze zu den ersten Trainerinnen in Deutschland, die im Internet regelmäßig Podcasts veröffentlichen. Mit ihrem „Abenteuer Motivation“ und ihrem  „Fritze-Blitz“ begeistert sie weit über 30.000 Hörer, die sich auf diese Weise regelmäßig rund um das Thema Motivation und Kommunikation inspirieren lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Nicole Fritze. 



So geht´s weiter:


Die nächsten Termine und Informationen zu der After-Work-Vortragsreihe „Frauen im Business“ finden Sie hier:


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Redaktion Unternehmen Erfolg
BH &


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